Bewegungs- und Körperschulung

Kennen Sie solche Tage? Am Morgen setzen wir uns auf dem Weg zur Arbeit ins Auto oder ins Tram. Danach sitzen wir am Bürotisch, gehen zum Mittagessen ins Restaurant und fahren abends wieder heim. Dann legen wir uns noch ein wenig vor den Fernseher oder arbeiten am Computer. Das sind unbewegte Tage! Und die Folge sind Verspannungen, Rückenschmerzen und ein allgemeines Unwohlsein.

Bewegungs- und Körperschulung fördert das Gefühl, wieder im eigenen Körper zu Hause zu sein. Kraft und Beweglichkeit nehmen zu, Schmerzen und Verspannungen verschwinden. Mit meiner Unterstützung entwickeln Sie Strategien, um sich zu entspannen, Stress abzubauen, Körper und Geist in ein wohliges Gleichgewicht zu bringen.

Ich arbeite mit Kleingruppen à drei Personen oder in Einzelstunden. Dabei leite ich Sie an, bestimmte Bewegungsabläufe in verschiedenen Positionen auszuführen. Je nach Bedarf arbeite ich mit Musik.

Die von mir angewendete Psychosomatische Funktionslehre (PSFL) wurde von Bet Hauschild-Sutter in den 40-er Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelt. Sie war ursprünglich in Tanz nach Rudolf von Laban und Emile Jacques-Dalcroze ausgebildet. Ihre Methode basiert einerseits auf der Beobachtung von Säuglingen und Kleinkindern und andererseits auf Kenntnissen der Anatomie, Anthropologie, Entwicklungspsychologie sowie der humanistischen Psychologie. Elementare natürliche und alltägliche Bewegungen und Haltungen wie liegen, rollen, kriechen, sitzen, stehen, gehen, usw. bilden die Grundlage der Psychosomatischen Funktionslehre.

Die Psychosomatische Funktionslehre zielt auf eine bewusste und differenzierte Wahrnehmung des Körpers, der Empfindungen, der Atmung und der Emotionen hin. Durch das Üben, Verändern und Kombinieren von funktionellen elementaren und natürlichen Bewegungsabläufen in allen Ebenen des Raumes können Körper und Bewegungserfahrungen neu erlebt und erweitert werden. Die neu erworbenen Fähigkeiten betreffen nicht nur einzelne Körperteile, sondern den Menschen als Ganzes. Sie führen zu einem bewussteren Umgang mit sich im Alltag, bei den täglichen Verrichtungen, aber auch im Kontakt zu seinen Mitmenschen.

 

Judith Bühler